Vereinsmeisterschaften Einzel 2015

Wachablösung am Grillendamm?!
Christian Krause besiegt Altmeister Andreas Damaske

Am zurückliegenden Wochenende fanden auf der Tennisanlage des Brandenburger Sport- und Ruderklubs (BSRK) 1883 e.V. die jährlichen Vereinsmeisterschaften der Herren statt. Eigentlich schien alles so wie immer zu laufen, die Sonne brannte wie jedes Jahr zum Turnier besonders stark, die Favoriten qualifizierten sich für die Halbfinals und die Siegerurkunde für den Dauersieger der letzen Jahre, dem Kapitän der Herren 40 Mannschaft Andreas Damaske, war auch schon geschrieben. Doch in 2015 sollte sich dies doch nun tatsächlich einmal ändern.
Zunächst verständigte man sich im Vorfeld des Turniers auf einen Modus von Gruppenspielen um dabei im 10er Starterfeld die 4 Besten für die Halbfinals zu ermitteln. Mit Sven Horn und Thomas Stanossek schieden dabei 2 Spieler äußerst knapp aus. Beide verloren im direkten Duell gegen Mitkonkurrenten das entscheidende Match. Gerade Stanossek hatte dabei die Möglichkeit den Titelverteidiger Andreas Damaske frühzeitig aus dem Turnier zu nehmen.
Die Halbfinalspiele verliefen sehr einseitig. Damaske hatte gegen Gerrit Dlugaiczyk beim 6:1 und 6:1 keine Mühe. Dlugaiczyk, der zuvor viele knappe und vor allem hart umkämpfte Matches für sich entscheiden konnte, verließen die Kräfte. Und gerade von seiner starken Laufleistung lebt ansonsten sein Spiel. Zumindest konnte er sich am Folgetag noch den Pokal für den 3. Platz sichern.
Im 2. Halbfinale besiegte Christian Krause mit 6:1 und 6:4 Matthias Drese. Auch wenn es hier im 2. Satz etwas enger wurde, drohte das Match nie wirklich zu kippen. Das offensive Serve and Volley – Spiel von Drese spielte Krause in die Karten, der entweder die bessere Antwort parat hatte oder einfach auf den Fehler des Gegners wartete.
Somit standen sich mit Damaske und Krause die letztjährigen Finalgegner wieder gegenüber. In 2014 gab es ein packendes Duell über 3 Sätze, welches auch am ersten Tag wegen Dunkelheit abgebrochen werden musste um später fortgesetzt zu werden. Daran konnten beide Finalisten diesmal nicht anknüpfen. Während Krause versuchte sein risikoreiches Offensivfeuerwerk zu Gunsten einer geringeren Fehlerquote zu bremsen, unterliefen Damaske gerade diese unerzwungenen Fehler. So boten sich Krause schon im ersten Satz eine Vielzahl von Chancen, die er aber auch auf Grund der Nervosität gegen den hohen Favoriten nicht immer nutzen konnte. Dennoch sicherte er sich Satz 1 mit 7:5. Vom Satzgewinn beflügelt kam er nun schnell zu einer 3:0 Führung, transportierte diese bis zum letztendlich souveränen 7:5 und 6:3 Finalsieg.  Ob dies nun eine endgültige Wachablösung war oder ob sich der Altmeister und Seriensieger Damaske in 2016 revanchieren kann, wird sich zeigen. In diesem Jahr war Krause jedenfalls der verdiente Sieger.

Andreas Wolf

Gruppe A

(1)
(2)
(3)
(4)
(5)
(1) Gerrit
Dlugaiczyk
6:2
7:6
7:6
6:4
(2) Matthias
Drese
2:6
6:3
7:6
6:1
(3) Sven
Horn
6:7
3:6
6:3
6:0
(4) Andreas
Wolf
6:7
6:7
3:6
6:4
(5) Haiko
Springer
4:6
1:6
0:6
4:6

Gruppe B

(1)
(2)
(3)
(4)
(5)
(1) Christian
Krause
6:4
6:2
6:0
6:1
(2) Andreas
Damaske
4:6
6:4
6:0
6:1
(3) Thomas
Stanossek
2:6
4:6
6:1
6:1
(4) Hans-Jürgen
Brüssow
0:6
0:6
1:6
6:1
(5) Markus
Kanwischer
1:6
1:6
1:6
1:6


Halbfinale
Christian Krause – Matthias Drese 6.1; 6:4
Andreas Damaske – Gerrit Dlugaiczyk 6:1; 6:1

Spiel um Platz 3
Gerrit Dlugaiczyk – Mathhias Drese 6:1; 6:4

Finale
Christian Krause – Andreas Damaske 7:5; 6:3

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