Vereinsmeisterschaften Herren / Jugend

An Andreas Damaske geht kein Weg vorbei

Vereinsmeisterschaften beim BSRK

Brandenburg. Erstmals wurden auf der Tennisanlage des BSRK 1883 in diesem Jahr die Vereinsmeisterschaften der Herren, Juniorinnen, Junioren und Bambini gleichzeitig durchgeführt. Auf der Anlage am Grillendamm war somit richtig viel Leben, wobei das größte Feld die Herren mit knapp 10 Teilnehmern stellten. Unterstützt wurde das Turnier dabei vom Sportfachhandel Intersport – Olympia in der Brandenburger Innenstadt.
Titelverteidiger und damit auch größter Favorit auf den diesjährigen Turniersieg bei den Herren war Andreas Damaske. Der Kapitän der Herren-40-Mannschaft blieb in dieser Saison noch ohne Niederlage im Einzel und Doppel und konnte dabei auch schon ein paar namhafte Gegner bezwingen. Seiner Favoritenrolle sollte er auch an diesem Wochenende gerecht werden, auch wenn er im Halbfinale gegen seinen Doppelpartner Thomas Stanossek schwer zu kämpfen hatte. Stanossek kam nach dem Verlust des ersten Satzes durch den Gewinn des Tiebreaks in Satz zwei zurück in das Match, musste dabei aber zu viel Kraft lassen um auch insgesamt zu gewinnen.
In der unteren Hälfte des Feldes gab es mit dem Sieg von Christian Krause gegen Sven Horn bereits im Viertelfinale die erste große Überraschung. Krause spielte taktisch Clever und ließ Horn, der sich im weiteren Verlauf noch den 3. Platz sichern konnte, die Fehler machen. Allerdings musste sich Krause im anschließenden Halbfinale Gerrit Dlugaiczyk geschlagen geben, der somit nach 2007 erneut das Finale der Herren Vereinsmeisterschaften erreichte.
Doch stand er nun Andreas Damaske gegenüber, der in seiner langjährigen Tennislaufbahn schon eine Vielzahl an Finals bestritt und auch zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Dlugaiczyk spielte gut, brachte viele Bälle zurück und grub weit hinter der Grundlinie auch scheinbar unerreichbare Bälle noch aus. Doch dem Druck von Damaske konnte er beim 6:2 und 6:2 doch nicht standhalten.
Im Nachwuchs heißen die neuen Titelträger Stefanie Schendel, Dustin Herzig und Luisa-Marie Naumann. Stefanie Schendel gelang es somit ihren Sieg vom Vorjahr zu bestätigen. Mehr Spannung gab es dabei im Kampf um Platz 2, den sich Selena Braune knapp vor Michelle Türke sichern konnte.
Bei den Junioren siegte Dustin Herzig. Im direkten Duell gegen Julien Ludwig brachte er die Bälle geduldig zurück und wurde dafür mit dem Titel belohnt. Während es für Ludwig somit nur zum 2. Platz reichte, freute sich Florian Bliß über die Bronzemedaille.
Bei den Kleinsten, den Bambini, holte sich Luisa-Marie Naumann ihren ersten Turniersieg. Sie gewann im Kleinfeld gegen Marie Lipke.
Andreas Wolf

Achtelfinale


Viertelfinale


Halbfinale


Finalel


Sieger


Damaske, Andreas [1]
geg.
Freilos

Damaske, Andreas [1]

geg.

Wolf, Andreas

Damaske, Andreas [1]
(6:1; 6:0)

geg.

Stanossek, Thomas [4]
(6:1; 6:1)

Damaske, Andreas [1]
(6:4; 6:7; 6:1)

geg.

Dlugaiczyk, Gerrit [2]
(6:1; 6:1)

Damaske, Andreas [1]
(6:2; 6:2)

Wolf, Andreas
geg.
Freilos

Freilos
geg.
 Brüssow, Hans-Jürgen

Brüssow, Hans-Jürgen

geg.

Stanossek, Thomas [4]

Freilos
geg.
Stanossek, Thomas [4]

Horn, Sven [3]
geg.
Freilos

Horn, Sven [3]

geg.

Krause, Christian
 (6:2; 6:2)

Krause, Christian
(7:5; 6:2)

geg.

Dlugaiczyk, Gerrit [2]
(6:4; 6:4)

Krause, Christian
geg.
Jordan, Mathias

Kanwischer, Markus
geg.
Freilos

Kanwischer, Markus

geg.

Dlugaiczyk, Gerrit [2]

Freilos
geg.
Dlugaiczyk, Gerrit [2]


Ergebnisse B-Runde / Spiel um Platz 3:
Andreas Wolf – Hans-Jürgen Brüssow 6:3; 6:0
Markus Kanwischer – Mathias Jordan 6:0; 6:1
Sven Horn – Markus Kanwischer 6:1; 6:1
Andreas Wolf – Christian Krause 6:1; 3:0 Aufg. Krause
Sven Horn – Thomas Stanossek 4:6; 6:1; 13:11
Sven Horn – Andreas Wolf 6:2; 3:0 Aufg. Wolf

Spiele der Juniorinnen
Selena – Braune Michelle Türke 1:6; 7:6; 7:6
Stefanie Schendel – Selena Braune 6:0; 6:1
Stefanie Schendel – Michelle Türke o. Sp.

Spiele der Junioren
Dustin Herzig – Florian Bliß 6:2; 6:2
Julien Ludwig – Florian Bliß 6:1; 6:2
Dustin Herzig – Julien Ludwig 6:1; 6:3

Finale der Bambini
Luisa-Marie Naumann – Maria Lipke 15:8; 15:7

Fotos gibt es in unserer Bildergalerie