Regionalmeisterschaften Damen/Herren 2010

Achtelfinale


Viertelfinale


Halbfinale


Finalel


Sieger


Stippa, Michael (1)
(BSC Süd)

Freilos

Stippa, Michael (1)
 


Schirow, Mathias
(6:0; 6:0)

Schirow, Mathias
(7:5; 6:2)

Kabisch, Patrick (3)
(6:0; 4:6; 6:1)

Schirow, Mathias
(6:3; 6:2)

Sobek, Ronny (2)
(6:0; 6:1)

Schirow, Mathias
(6:1; 6:2)

Wolter, Florian
(BSRK)


Schirow, Mathias
(Potsdam)

Horn, Sven
(BSRK 1883)

 Tertel, Rauno
(BSC Süd)

Tertel, Rauno
(6:4; 6:0)

Kabisch, Patrick (3)

Freilos

Kabisch, Patrick (3)
(TC Werder)

Felchow, Steffen (4)
(BSC Süd)

Dlugaiczyk, Gerrit
(BSRK)

Felchow, Steffen (4)
(6:1; 6:4)

Rodig, Falk
(6:0; 6:1)

Felchow, Steffen (4)
(6:3; 6:1)

Sobek, Ronny (2)
(6:3; 6:1)

Wolf, Andreas
(BSRK)


Rodig, Falk
(Eberswalde)

Kanwischer, Markus
(BSRK)


Dicke, Robert
(Wusterhausen)

Dicke, Robert
(6:0; 6:2)

Sobek, Ronny (2)

Freilos

Sobek, Ronny (2)
(Wusterhausen)


Es fand keine Damenkonkurrenz statt.
Fotos gibt es in unserer Bildergalerie

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Interview mit dem Sieger Mathias Schirow:

Mathias, zunächst einmal Herzlichen Glückwunsch zum Regionalmeistertitel. Nachdem Dein letzter Titel hier schon ein paar Jahre zurückliegt, hattest Du damit vor Turnierbeginn rechnen können?
Mathias: Danke für die Glückwünsche. Mit einem Sieg habe ich sicher nicht gerechnet, eigentlich bin ich ohne große Überlegungen ins Turnier gegangen, wollte lediglich den einen oder anderen etwas ärgern.

Im Viertelfinale, gegen Deinen Trainingspartner Michael Stippa, warst Du kurz vor dem Verlust des 1. Satzes (4:5 und 0:30). War das Überstehen dieser Situation ein entscheidender Punkt nicht nur für dieses Spiel, sondern auch für das gesamte Turnier? Du hast ja danach keine Schwächen mehr gezeigt.
Mathias: Bei 0:30 habe ich gut serviert. Da ich schon eine Weile Tennis spiele, kann ich mit solchen Situationen umgehen. Entscheidend für dieses Match oder gar für das gesamte Turnier war dies sicher nicht. Micha und ich kennen uns in-und auswendig, auch wenn wir selten miteinander spielen. Mein Problem ist nicht der spielerische, sondern der konditionelle Aspekt Daher denke ich, daß, wenn wir später im Turnier gegeneinander gespielt hätten, das Match wohl anders ausgegangen wäre. Um so mehr hat es mich gefreut, daß wir beide dann noch richtig gut Doppel gespielt haben.

Mit allen Respekt, aber ist es nicht traurig für die Region Brandenburg – Nord, wenn ein Spieler der Herren 40, die Meisterschaften so deutlich dominiert?
Mathias: Völlig richtig. Es dominieren nicht die Herren, sondern die Herren 30 oder noch ältere Semester. Einige der Jüngeren haben allerdings auch nicht mitgespielt. Insbesondere Christian Schlinke hätte ich natürlich einiges zugetraut.

Aus einigen Reihen werden jetzt Stimmen laut, die darauf hinweisen, dass Du als Spieler von Rot-Weiß Potsdam eigentlich gar nicht für die Regionalmeisterschaften Spielberechtigt gewesen wärst. Wie siehst Du die Situation?
Mathias: Bei Rot-Weiß Potsdam bestreite ich seit drei Jahren für die Herren 40 Punktspiele. Und zwar als Gastspieler. Meine Tennisheimat ist Brandenburg, seit dreißig Jahren habe ich Spiele für den TC Süd 05 gemacht. Die Ausschreibung ließ Ausnahmeregelungen zu, dies ist auch vom Verband so abgesegnet worden. Daher finde ich es etwas kleingeistig, sich im Nachgang so darüber aufzuregen. Bei einer Regionalmeisterschaft sollten die besten Spieler der Region antreten können, egal wo sie ihre Punktspiele bestreiten. Es stellt sich mir auch die Frage, welche Wertigkeit ein Sieg hier haben würde, wenn ein Gutteil der Spieler nicht spielen dürfte. Ich bin sehr dafür die Ausschreibungsregeln entsprechend zu ändern und zwar in allen Altersklassen, also auch im Kinder- und Jugendbereich.

Wie kam der Kontakt nach Potsdam überhaupt zustande?
Mathias: Ulli Krzienziessa hatte mich angesprochen. Wir kennen uns seit einigen Jahren sehr gut. Mich hat die Möglichkeit gereizt nochmals höherklassig zu spielen.

Deine Spielweise ist geprägt von viel Geduld und sauberer Technik. Wo hast Du das gelernt und wie bist Du überhaupt zum Tennis gekommen?
Mathias: Die Technik habe ich mir selbst beigebracht. Geduld? Na ja, wenn Du das so siehst. 1979 ( ich weiß, Steinzeit!) bin ich mit meinen Eltern nach Brandenburg gezogen. Bis dahin hatte ich Leichtathletik gemacht. Hier jedoch machte mir das Training keinen Spaß, deshalb habe ich durch Zufall mit dem Tennis angefangen, meine Eltern kannten Dr. Heiko Wolter. Nach ca. zwei Wochen bin ich dann quasi auf den Tennisplatz gezogen.

Die Situation in Brandenburg sieht derzeit besonders im Bereich der Erwachsenen sehr dürftig aus. 13 Teilnehmer bei den Herren – 1 Meldung bei den Damen. Wie kann man da gegensteuern?
Mathias: Die Spielerdecke bei den Herren und Damen ist im Bezirk sehr dünn. Es wird immer wieder Abgänge geben. Kurzfristig wird sich an der Situation nicht viel ändern. Mittelfristig kann man nur mit einer entsprechenden Jugendarbeit gegensteuern. Um auch Spieler zu den Turnieren zu holen, die vielleicht nicht so spielstark sind, sollte man attraktive B-Konkurrenzen anbieten. Denn wer zahlt schon gern Startgeld, fährt möglicherweise zwei Stunden mit dem Auto, um dann bereits Sonnabend um 10.30 Uhr die Koffer zu packen?

Du hast jetzt zum wiederholten Mal die Regionalmeisterschaften gewonnen, bestreitest deine Punktspiele in der Ostliga. Welche Ziele bleiben dir noch für die Zukunft?
Mathias: Gesund bleiben.

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